Weniger Inseln als gedacht: rechne mit 2-3 Nächten pro Stopp, das ergibt 2-3 Inseln bei 7 Tagen, 3 bei 10 Tagen und 4 bei 14 Tagen.
Warum mehr Inseln weniger Insel bedeutet
Jede Fährüberfahrt kostet einen halben bis ganzen Tag, zwischen Einchecken, Warten im Hafen und der Überfahrt selbst. Wer fünf Inseln in zehn Tagen sehen will, verbringt am Ende zwei bis drei dieser Tage mit Reisen statt am Strand. Es ist das am häufigsten genannte Bedauern von Erstbesuchern.
Die 2-3-Nächte-Regel
| Reisdauer | Realistische Anzahl Inseln | Nächte pro Insel |
|---|---|---|
| 7 Tage | 2-3 | 2-3 |
| 10 Tage | 3 | 3 |
| 14 Tage | 4 | 3 |
Zwei Nächte sind das Minimum, damit sich eine Insel nach mehr als einem Zwischenstopp anfühlt. Ab drei Nächten fühlt es sich wie ein echter Aufenthalt an, mit Raum für einen ruhigen Morgen oder einen Ausflug auf der Insel selbst.
Wann mehr Inseln doch funktioniert
Nah beieinanderliegende Inseln sind die Ausnahme. Naxos und Paros liegen mit der Schnellfähre unter einer Stunde auseinander, Kos-Kalymnos im Dodekanes ähnlich. Auf solchen Routen kostet ein zusätzlicher Stopp nur einen Bruchteil eines Reisetages statt fast einen ganzen.
Unsere fertige 7-Tage-Kykladen-Route ist genau nach dieser Logik gebaut: Inseln nah genug beieinander, dass die Überfahrtszeit niedrig bleibt, mit 2-3 Nächten pro Insel.
Um den Meltemi im Juli und August herumplanen
Der Meltemi ist der Nordwind, der im Hochsommer regelmäßig Fähren in den Kykladen verzögert oder streicht. Reist du im Juli oder August, plane mindestens einen halben Tag Puffer um jede Überfahrt, besonders die letzte vor einem Rückflug. Konventionelle Fähren kommen mit Wind besser klar als Schnellkatamarane, die zuerst gestrichen werden.
Fazit
Weniger Inseln mit mehr Zeit pro Stopp schlägt fast immer einen engen, an Fähren aufgereihten Zeitplan.